Gran Canaria Insekten, Schlangen und giftige Tiere

Das Leben auf Gran Canaria ist schön. Vor allem aber weil es auf dieser Insel keinerlei giftige Tiere wie Schlangen, Spinnen oder andere Reptilien gibt. In den ganzen Jahren wo ich jetzt schon auf dieser Insel lebe, habe ich noch nicht ein giftiges Tier gesehen.

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Fotoquelle: Pixabay

Auch kleine Insekten wie Mücken oder Bienen gibt es eher selten im Süden von Gran Canaria. Das liegt natürlich auch an der nicht gerade großzügigen Vegetation bedingt durch den Wassermangel. Alles was hier im Süden grün ist wird künstlich bewässert.

Im Norden der Insel sieht das natürlich ganz anders aus. Dort gibt es viele schöne grüne Gegenden wo natürlich auch mehr Insekten vorhanden sind. Ich war öfters im Norden dort ist es wunderschön eine komplett andere Welt wie der trockene Süden. Aber kommen wir mal auf die Insekten zurück. Also bei uns in Castillo habe ich wie gesagt sehr selten mal eine Biene oder Hummel gesehen. Kann ich bestimmt an einer Hand abzählen für die Jahre. Mücken gibt es gelegentlich mal aber auch sehr sehr selten. Was es gibt sind nervige Fliegen die sich nicht so einfach verjagen lassen. Kann man aber gut mit Leben.

Im Sommer in Deutschland (wenn es denn mal einen Sommer gab) hatte man Abends immer das Theater mit dem ganzen Viehzeugs was vom Licht angezogen wurde. Die ganzen Schnacken, Mücken und Motten schwirrten dann in der Wohnung rum wenn das Fenster auf war. Schön war das nicht wenn man dann Nachts zerstochen wurde.

Solche Probleme hat man hier in Castillo nicht. Abends wenn die Sonne weg geht und es angenehm kühl wird kann ich die Garage komplett offen lassen, die Fenster vom Haus natürlich auch und es kommt nichts an Viehzeug rein, da es ja auch so gut wie nichts gibt. Das ist schon echt mega cool wenn man dadurch nicht genervt wird.

Sooo ich hoffe das diese Information vielleicht ja auch für den einen oder anderen interessant war. Ach so eine Wespe oder Hornisse habe ich hier noch nie gesehen 🙂

Gran Canaria Moya Los Tilos

Heute zeige ich euch mal eine andere Seite von Gran Canaria. Fern ab von den Touristen-Hochburgen findet man noch das alte ursprüngliche Gran Canaria mit grünen Wiesen, Wäldern, Ziegen und Kühen.

Den Sonntag hatten wir uns vorgenommen mal in die sogenannte grüne Hölle von Gran Canaria zu fahren und zwar von Castillo nach Moya und dann ein kleines Stück weiter bis nach los Tilos. Eigentlich wollten wir erst nicht losfahren da das Wetter sehr schlecht war. Der Wind kam von der falschen Seite und es gab sehr heftige Windboen. Unterwegs haben wir dann viele Schäden gesehen die der Wind angerichtet hatte. Steine auf der Strasse sowie umgeknickte Bäume und Äste.

Als wir dann bei los Tilos waren staunten wir nicht schlecht. Regen die ganze komplette Zeit Regen. Sah aus wie in Deutschland alles grün, nichts erinnerte so wirklich an Gran Canaria. Die Temperatur sank auf nur noch 9 Grad also richtig frisch für diese Verhältnisse hier auf der Insel. In Castillo waren es zur gleichen Zeit schon 20 Grad.

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